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B4 am 28.02.2026

Brandeinsatz Feuerwehr Überlingen - Scheunenbrand in Überlingen-Andelshofen - Bild1

Scheune in Vollbrand

In der Nacht von Freitag auf Samstag wurde die Freiwillige Feuerwehr Überlingen gegen 01.18 Uhr zu einem Brandeinsatz nach Überlingen-Andelshofen alarmiert.
 
Nachbarn wurden darauf aufmerksam, dass eine Scheune in der Straße "Am Göhren" brannte und verständigten daraufhin über die Notrufnummer 112 die integrierte Leitstelle Bodensee-Oberschwaben.

Bereits auf der Anfahrt zum Brandobjekt war ein weithin sichtbarer Feuerschein wahrnehmbar. Bei Eintreffen der Feuerwehreinsatzkräfte stand die Scheune bereits in Vollbrand.

Neben den eigentlichen Löscharbeiten galt es, die Ausbreitung des Feuers auf die unmittelbar angrenzenden Wohngebäude zu verhindern. Ein Übergreifen der Flammen konnte verhindert werden. Im Einsatzverlauf stürzte das Dach der Scheune infolge der Brandentwicklung vollständig ein.
Die Scheune wurde als Lager und Garage genutzt. In der Scheune waren verschiedene Gegenstände eingelagert.

Aus Sicherheitsgründen wurde ein benachbartes Wohnhaus vorsorglich vorübergehend evakuiert. Glücklicherweise wurden niemand verletzt.
 
Aufgrund der großen und schnelle Brandausbreitung wurde zur Abschirmung der Nachbargebäude ein massiver Löscheinsatz durchgeführt. Insgesamt waren in der Spitze mit Angriffsleitungen und Riegelstellungen sieben Strahlrohren eingesetzt. Die Brandbekämpfung erfolgte dabei auch von oben über die Feuerwehrdrehleiter.
Einschließlich der erforderlichen Nachlöscharbeiten dauerten die Einsatzarbeiten bis ca. 06.30 Uhr an.
 
Die Freiwillige Feuerwehr Überlingen war unter der Einsatzleitung von Kommandant Ludwig Ehing mit den Abteilungen Stadt und Bambergen mit insgesamt 53 Personen und 13 Fahrzeugen im Einsatz.

Aufgrund des Einsatzstichwortes waren neben der Feuerwehr Überlingen auch die Feuerwehr Uhldhingen-Mühlhofen mit einer weiteren Drehleiter, sowie die Feuerwehr Markdorf mit dem Gerätwagen Atemschutz alarmiert. Beide Fahrzeug mussten nicht eingesetzt werden und konnte bereits nach kurzer Zeit vom Einsatz ausgelöst werden.
 
Das Deutsche Rote Kreuz war mit dem Rettungsdienst und der Schnelleinsatzgruppe mit einem knappen Dutzend Personen ebenso in den Einsatz miteingebunden.
 
Das Polizeirevier war mit mehreren Beamten vor Ort. Die Einsatzarbeiten wurden vom stellvertretenden Kreisbrandmeister Dagobert Heß beaufsichtigt.
 
Ein Mitarbeiter der Stadtwerke kümmerte sich um die Stromlosschaltung des Brandobjektes. Durch einen Mitarbeiter des städtischen Betriebshofes wurde Absperrmaterial an die Einsatzstelle gebracht, um das stark einsturzgefährdete Gebäude abzusperren.
 
Die Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
 
Das Gebäude ist nicht mehr nutzbar und gilt nach Einschätzung der Polizei als einsturzgefährdet.
 
Noch während der Einsatzarbeiten wurde die Feuerwehr zu einem weiteren Einsatz zu einer Notfalltüröffnung am Hildegardring alarmiert.